Das Denison-Modell

Dieser Untersuchung liegt eine Fragebogen-Methode zur Messung und Darstellung von Unternehmenskultur von Daniel Denison zugrunde. Sie wurde entwickelt, um zu analysieren und zu beschreiben welche kulturellen Faktoren einen Einfluss auf Leistung und Effektivität eines Unternehmens haben. Das Modell misst vier Faktoren: Mission, Konsistenz, Einbindung und Anpassungsfähigkeit. Jeder dieser Faktoren kann als ein Code, eine Logik und ein System aus strukturierten Verhaltensweisen definiert werden, der oder die sich in der Evolution des Unternehmens bewährt hat und somit als gemeinschaftlicher Richtwert bei der zukünftigen Anpassung und dem Überleben am Markt dient. Die Definition von Kultur, ihren Merkmalen und Verhalten stimmen mit Edgar Schein´s Sichtweise überein. Er geht davon aus, dass es sich bei Unternehmenskultur um erlernte, tief sitzende Grundannahmen einer Gruppe handelt. Der Begriff „Überleben“ im externen Kontext offenbart sich in den Faktoren Mission und Anpassungsfähigkeit und beschreibt wie strategisch ausgerichtet und kundenorientiert ein Unternehmen ist. Das Verhalten innerhalb des Unternehmens, zum Beispiel der Umgang mit (nicht nur faktisch) zu Lernendem, spiegelt sich in den Faktoren interne (Regel-)Konsistenz und Einbindung der Mitarbeiter wieder.

Der Denison Fragebogen

Der Denison Fragebogen kann sowie von kleinen und mittleren Unternehmen als auch von Grossunternehmen, unabhängig davon ob diese lokal, regional, national, oder global tätig sind, gleichermassen angewendet werden. Mitarbeitern von Firmen die an einer Kulturumfrage teilnehmen wird in der Regel ein Link per email zugeschickt, und dann vom jeweiligen Mitarbeiter vor Ort ausgefüllt. In bestimmten Situationen kann der Fragebogen auch in Papierform zur Verfügung gestellt werden. Der Fragebogen existiert in 46 Sprachen. Je nach Anzahl der teilnehmenden Mitarbeiter stehen die Ergebnisse in der Regel innerhalb einer Woche nach Abschluss der Umfrage zur Verfügung. Je nach Bedarf des Auftraggebers können die Ergebnisse pro Land, Arbeitsgruppe, Organisationseinheit, Geschlecht, Betriebszugehörigkeit, oder in welcher Form auch immer dargestellt werden. Normalerweise werden solche Umfragen all 18 bis 24 Monate durchgeführt. Es versteht sich von selbst, dass Denison Mitarbeiter den Kunden bei der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse unterstützt, und bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungsansätzen Beratungsleistungen anbietet.

 

 

Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt.

Friedrich Hebbel

 

 

Wahlverwandt

Die Entwicklung der Rockerclubs ist eine organisationale Erfolgsgeschichte.

Der Organisationssoziologe Christian J. Schmid von der Technischen Universität Dortmund beforschte die Szene.

Zur Organisationskultur von Rockerclubs

von Christian Schmid

Lockere Gemeinschaften

Das Leben in unserer Gegenwartsgesellschaft ist typischerweise hochgradig individualisiert und optionalisiert. Viele Menschen schließen sich deshalb unterschiedlich intensiv Interessens- oder Gesinnungsgemeinschaften an.

Arne Niederbacher und Ronald Hitzler beobachten, charakterisieren und beschreiben Szenen.

Das Phänomen „Szene“ bietet einen Einblick in die Thematik.

Zitat

Albert Einstein

In order to be a perfect member of a flock of sheep, one has to be foremost, a sheep.

Hochenergie-Genies

„I have created two Maxi DSTs for conversion studies. The data were filtered from W slowstream output asking for standard electron cuts (eRIC + track-preshower match). There are a total 655 events on cassettes VW 0536 VW0537.“

Sprache ist kulturprägend. - Und das da oben soll Englisch sein???

Ein Beitrag über die Kultur der Hochenergiepysiker am CERN, beforscht durch D. Nothnagel.

SESAME

Synchrotron-light for Experimental Science and Applications in the Middle East ist ein Forschungszentrum, das nach Vorbild des CERN im Mittleren Osten etabliert wird.
Es soll sowohl Forschungen durch Bereitstellung von teuren Versuchseinrichtungen im Bereich der Physik, Chemie, Biologie, Archäologie und anderen Fachbereichen ermöglichen, als auch friedensstiftend in der Region wirken.
Man lasse sich die Namen der Mitgliedsstaaten in einer Reihe auf der Zunge zergehen:
Bahrain, Zypern, Ägypten, Iran, Israel, Jordanien, Pakistan, Palestinensische Autonomiebehörde und Türkei.

http://www.sesame.org.jo/sesame/

Surreales im scheinbar reinen Rationalem

"Im Ergebnis verweist die soziolinguistisch, z.T. statistisch orientierte Untersuchung darauf, dass im gegebenen Ausschnitt, der britische, deutsche, französische, italienische und US-amerikanische Sprecher/innen umfasst, geschlechtsgebundene Unterschiede keineswegs kleiner als die kulturellen sind."

Kultivierte Unschärfe[n]

von Detlev Nothnagel

Leitgedanken

 

Unternehmenskulturen sind nicht „gut“ oder „schlecht“. Aber sie können, ähnlich wie der Charakter bei Menschen, einem sympathisch oder abstoßend erscheinen. Das bleibt der individuellen Bewertung überlassen. - Man kann aber messen und bewerten, ob eine Kultur ihren speziellen Aufgaben gewachsen ist. Das Unternehmenskultur-Magazin.de stellt eine Vielfalt an Organisationscharakteren und Tools zur Messung und Anpassung von Organisationskulturen vor, ohne dabei den Blick für Menschliches zu verlieren.
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